Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

K U B A

Havanna, 24. Mai  2012

 

Kuba ist das sicherste Land der Region
Erklärungen von Elías Carranza, Direktor des lateinamerikanischen Instituts der Vereinten Nationen zur Kriminalitätsprävention

Dai Liem Lafá Armenteros

Elías Carranza, Direktor des lateinamerikanischen Instituts der Vereinten Nationen zur KriminalitätspräventionKuba habe große Erfolge bei der Reduzierung der Kriminalität aufzuweisen und das Land sei das sicherste der Region, erklärte gestern Elías Carranza, Direktor des lateinamerikanischen Instituts der Vereinten Nationen zur Kriminalitätsprävention („Instituto Latinoamericano de las Naciones Unidas para la Prevención del Delito y el Tratamiento del Delincuente -ILANUD).

In seinem Vortrag während der Eröffnungsveranstaltung des 4. Internationalen Treffens Justiz und Recht lobte der UNO-Vertreter auch die Leistungen des Landes in den Bereichen Sport, Kultur und Gesundheit sowie die Tatsache, den sozialen Ausschluss beseitigt zu haben, besagt eine Mitteilung der kubanischen Nachrichtenagentur AIN.

Auf das Thema „Kriminalität, Strafjustiz und Gefängnis in Lateinamerika und der Karibik" eingehend, äußerte Carranza, dass Kuba ein Ausnahmefall wäre, da es nicht die ernste Lage in Bezug auf Gewalt und Kriminalität aufweist, die den gegenwärtigen Kontext des Kontinents charakterisiert.

Würde die Blockade aufgehoben werden, die die USA Kuba auferlegt haben, könnten viele Länder in den Nutzen eines fruchtbringenden Erfahrungsaustausches mit den kubanischen Fachleuten im Justizbereich kommen, führte er aus.

Die Situation der Kriminalität und Unsicherheit habe sich in den letzten Jahrzehnten auf dem Kontinent verschlechtert und die Zahl der Toten innerhalb und außerhalb der Gefängnisse sei gestiegen, sagte Carranza.

Inmitten dieses Szenariums verurteilt zu werden – unterstrich er – komme aufgrund des unkontrollierbaren Ausmaßes an Gewalt, der unhygienischen Bedingungen und der Überbelegung in den Gefängnissen der Auferlegung einer zufälligen Todesstrafe gleich.

Er verwies darauf, dass dieses Phänomen nicht ausschließlich Lateinamerika und die Karibik betreffe, sondern charakteristisch sei für die Globalisierung und sich weltweit äußere.
 

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