Solidarität für die
Fünf in über
45 Ländern
Nuria Barbosa León
Ein Ruf nach Gerechtigkeit drang in mehrere Büros
des Washingtoner Kapitols ein. Er erklang im Rahmen
der Kampagne „Fünf Tage für die Fünf Kubaner" zur
Freilassung der Antiterroristen, die in den USA
verurteilt wurden, und kam von ca. zwei Dutzend
Menschen aus Kanada, Europa und den Vereinigten
Staaten selbst.

Demonstranten
für die Cuban
Five vor dem Weißen Haus |
Über 40 Senatoren und Kongressabgeordnete nahmen
in ihren eleganten Empfangsbüros den solidarischen
Antrag der Aktivisten entgegen. Diese offenbarten
Beweise für die Manipulation des Gerichtsverfahrens,
das von den internationalen Konzernen der großen
Presse verschwiegen wurde und eine grobe Verletzung
der Menschenrechte darstellt.
Der Kampftag endete mit der Veranstaltung „Obama
Give me Five", an der der Hollywood-Schauspieler
Danny Glover, die bekannte Pazifistin Cindy Sheehan,
der ehemalige US-Diplomat in Kuba, Wayne Smith, der
kubanisch-amerikanische Journalist und Anwalt, José
Pertierra, der US-amerikanische Cineast Saúl Landau,
der französische Schriftsteller Salim Lamrani sowie
weitere angesehene Künstler und Intellektuelle
teilnahmen und die vom Internetkanal
CubaenWashington von Justin TV übertragen wurde.
Den Abschluss bildete eine Protestkundgebung
Hunderter Personen vor dem Weißen Haus, die auf
Plakaten, Fahnen und Bannern eine Botschaft an den
Präsidenten sandten: „Freiheit für die Fünf Kubaner".
Tage vorher war auf einer Autobahnbrücke in Nord-Kalifornien
ebenfalls ein Banner zur Unterstützung von Gerardo
Hernández, Antonio Guerrero, Ramón Labañino,
Fernando González und René González angebracht
worden. Ein weiteres Schild, das im Herzen Miamis
aufgestellt worden war, wurde von der
antikubanischen Mafia entfernt, während sie ganz in
der Nähe eine Reklame für eine Ausstellung des
Terroristen Posada Carriles anbrachte. Weiterhin gab
es Annoncen in der lokalen Presse und Radioprogramme,
die sich mit diesem Thema beschäftigten.
ÄHNLICHE AKTIVITÄTEN IN ANDEREN LÄNDERN
Der Londoner Trafalgar Square war der Treffpunkt
für Hunderte, die in Großbritannien die sofortige
Freilassung der kubanischen Helden forderten. Auf
Initiative der Solidaritätsorganisation mit Kuba „Rock
Araund the Blockade" wurde ein riesiges Schild
aufgestellt. Für die nächsten Tage wurden Aktionen
in Glasgow geplant, und in London wird eine Galerie
grafische Werke von Antonio Guerrero und Gerardo
Hernández ausstellen.
In Mexiko-Stadt versammelten sich Dutzende
Menschen vor der US-Botschaft und stimmten in
Losungen zur Unterstützung der inhaftierten Kubaner
ein, und in Russland übergab die Bewegung Venceremos
eine an den US-Präsidenten gerichtete Erklärung, in
der die sofortige Freilassung der Fünf und
Gerechtigkeit in dem Fall gefordert wird.
Das nicaraguanische Parlament nahm in Managua
eine Resolution an, die von der US-Regierung
Freiheit für die kubanischen Antiterroristen fordert.
In der Dominikanischen Republik war dieses Thema
der Schwerpunkt der Fernsehsendung Rebeldes des
Kanals Tierra América 12.
In anderen Ländern wie der BRD, Argentinien,
Australien, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile,
Costa Rica, El Salvador, Spanien, Italien, Peru, der
Türkei, Schweden und der Ukraine fanden ebenfalls
Solidaritätsaktionen mit den kubanischen Patrioten
statt.
Ebenso führten in Kuba Vertreter der
Solidaritätsbrigaden, die aus über 2.000
Jugendlichen aus 83 Ländern bestehen, die in der
Provinz Villa Clara studieren, eine öffentliche
Veranstaltung zu dem Thema durch und entlarvten den
manipulierten Gerichtsprozess.
Unaufhörlich treffen weitere Berichte aus
verschiedenen Teilen der Welt ein, die den
einstimmigen Wunsch der Menschen guten Willens nach
Gerechtigkeit ausdrücken.